ERASMUS+

ERFAHRUNGSBERICHTE

Schuljahr 2025/26

Internationale Delegation aus Nordzypern zu Besuch an unserer Schule 🇪🇺🇨🇾 

Was machen Direktorinnen und Lehrerinnen eigentlich in den Ferien? – Wir begrüßen internationale Gäste!

Wir haben uns sehr gefreut, eine Delegation aus der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) an unserem Schulstandort begrüßen zu dürfen. Der Besuch fand im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projekts statt. Unter den Gästen waren Schuldirektor*innen sowie Vertreter*innen des Bildungsministeriums.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage: Wie funktioniert Schulentwicklung und wie wird Qualität an einer Schule gesichert und weiterentwickelt?

Die Delegation interessierte sich insbesondere für die Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung auf Schulebene, für die Umsetzung von Qualitätsmanagement und Schulentwicklungsplänen sowie für Kriterien und Indikatoren zur Steuerung der Bildungsqualität. Auch die interne Selbstbewertung und die externe Evaluation von Schulen waren wichtige Themen des Austauschs.

Wir konnten zeigen, wie wir Schulentwicklung an unserem Standort leben und welche Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele wir aus unserer täglichen Arbeit weitergeben können.

Der Besuch war für uns eine wertvolle Gelegenheit zum internationalen Austausch, zur Reflexion unserer eigenen Arbeit und zum Teilen von Erfahrungen.

Wir sind stolz auf unsere Schule und teilen unser Wissen gerne! 🇪🇺🌍

Görüşmek üzere! 👋🇨🇾

Erasmus+ Besuch aus Bulgarien – Eine Woche voller Begegnungen, Austausch und neuer Perspektiven 

Im Rahmen des Erasmus+ Programms durften wir 15 Schülerinnen und Schüler der Vazov Secondary School aus Sofia (Bulgarien) an unserer Schule begrüßen. Gemeinsam verbrachten wir eine abwechslungsreiche und intensive Woche, die ganz im Zeichen von Demokratie, interkulturellem Austausch und europäischer Zusammenarbeit stand.

In verschiedenen Workshops und Aktivitäten setzten sich die Jugendlichen mit dem Thema Demokratie auseinander. Besonders kreativ wurde es bei der Gestaltung eines gemeinsamen „Traumlandes“, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellungen von einer gerechten, demokratischen und lebenswerten Gesellschaft einbringen konnten.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem gegenseitigen Kennenlernen der Schulsysteme. Die Jugendlichen tauschten sich über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Österreich und Bulgarien aus und erhielten spannende Einblicke in den Schulalltag des jeweils anderen Landes.

Die Kommunikation erfolgte größtenteils auf Englisch. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler großen Mut und viel Engagement. Besonders erfreulich war, dass einige unserer bulgarischen Gäste auch Deutsch lernen und ihre Sprachkenntnisse bei zahlreichen Gelegenheiten erfolgreich unter Beweis stellen konnten.

Ein besonderes Highlight waren die Einblicke in unseren Robotics-Unterricht. Die Besucherinnen und Besucher konnten moderne Technologien kennenlernen und erleben, wie praxisnah und innovativ an unserer Schule gearbeitet wird.

Diese Erasmus+ Woche war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Neue Freundschaften wurden geknüpft, Sprachkenntnisse erweitert und das Bewusstsein für ein gemeinsames Europa gestärkt.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen aus Sofia für die schöne gemeinsame Zeit und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in Bulgarien.

До виждане, София! (Auf Wiedersehen, Sofia!)

Besuch aus Italien: Erasmus+ Job Shadowing an unserer Schule

Im Rahmen des Erasmus+ Programms durften wir Herrn Gaetano vom Liceo Federico Enriques in Ostia bei Rom an unserer Schule begrüßen. Während seines Job Shadowings erhielt er Einblicke in unseren Schulalltag, besuchte verschiedene Unterrichtseinheiten und tauschte sich intensiv mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern aus.

Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war die aktive Beteiligung unserer Schüler*innen. Mit großem Engagement präsentierten sie unserem Gast ihre Stadt, stellten Sehenswürdigkeiten vor und gaben persönliche Insider-Tipps zu beliebten Treffpunkten, Parks, Freizeitmöglichkeiten und besonderen Orten, die man als Besucher unbedingt kennenlernen sollte. Dabei konnten die Jugendlichen ihre Präsentationsfähigkeiten unter Beweis stellen und gleichzeitig ihre Region aus einer neuen Perspektive betrachten.

Auch Herr Gaetano brachte spannende Eindrücke aus Italien mit. In einer Präsentation stellte er seine Schule in Ostia vor. Unsere Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie der Schulalltag in Italien organisiert ist, welche Fächer unterrichtet werden und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen den beiden Ländern gibt. Die vielen Fragen und Gespräche zeigten das große Interesse an der Lebenswelt junger Menschen in anderen europäischen Ländern.

Der Austausch war für beide Seiten äußerst bereichernd. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihren Horizont erweitern, internationale Kontakte knüpfen und erleben, wie wichtig Offenheit, Neugier und gegenseitiger Respekt für ein gemeinsames Europa sind. Gleichzeitig erhielt unser Gast wertvolle Einblicke in unsere pädagogische Arbeit und die vielfältigen Aktivitäten an unserer Schule.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Gaetano für seinen Besuch, die interessanten Gespräche und den wertvollen Erfahrungsaustausch. Solche Begegnungen machen Europa lebendig und zeigen, wie viel wir voneinander lernen können.

Arrivederci e a presto – bis bald und auf Wiedersehen in Italien! 

 Erasmus+ Seminar in Norwegen 

Vom 10. bis 13. März 2026 nahm unsere Erasmus+ Koordinatorin Frau Wimberger am internationalen Seminar „Accreditation: Challenges and Opportunities – A Contact Seminar for Erasmus+ Coordinators“ in Øystese (Norwegen) teil. Insgesamt waren 57 Erasmus-Koordinatorinnen und -Koordinatoren aus 16 Ländern vertreten.

Die intensiven Seminartage boten viele Einblicke in die Rolle des Erasmus+ Koordinators und zeigten, wie wichtig die Erasmus-Akkreditierung als Qualitätsmerkmal für Schulen ist. Ein zentrales Thema war die Frage, wie Erasmus+ Projekte nachhaltig zur Schulentwicklung beitragen können. Dabei spielt auch die Evaluation eine wichtige Rolle, etwa durch Vorher-/Nachher-Befragungen, um den Impact auf Lehrpersonen und Schüler*innen sichtbar zu machen.

Besonderer Fokus lag auf den drei Erasmus-Prioritäten Digital, Sustainable und Inclusive. Im Workshop „Greening my project“ wurde gezeigt, wie Nachhaltigkeit, die Sustainable Development Goals und der European Green Deal in Erasmus-Projekte integriert werden können.

Das Seminar bot zudem wertvolle Möglichkeiten zur Vernetzung mit Schulen aus ganz Europa – von Kroatien bis Norwegen und von Griechenland bis Spanien – und liefert viele Impulse für zukünftige Erasmus+ Projekte an unserer Schule. 

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Lehrpersonen aus Spanien, Estland, Deutschland und Österreich 
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 Øystese liegt am malerischen Hardangerfjord in Norwegen. Der markante Gletscher ist der Folgefonna (bzw. Sørfjorden-Gletscher). 

Schuljahr 2024/25

Erasmus+ zu Besuch an der PTS/FMS 3 – Austausch einmal anders

In der Woche vom 27. Mai durften wir an der PTS/FMS 3 einen besonderen Gast begrüßen: Herr Lehrer Artur aus Polen absolvierte bei uns ein dreitägiges Job Shadowing im Rahmen des Erasmus+ Programms.

Herr Artur ist Lehrer und Werkstättenleiter am Leon Wyczółkowski Vocational School Complex No. 2 in Ryki, einer Stadt in Ostpolen. Als Mitglied der Schulleitung unterrichtet er dort berufspraktische Fächer wie Bauwesen, Sanitärtechnik, erneuerbare Energien, Entrepreneurship sowie Business & Management. Für ihn war es besonders spannend zu sehen, wie praxisnah und schüler*innenorientiert an unserer Schule unterrichtet wird – insbesondere in den Werkstätten.

Ein Highlight des Besuchs war der Unterricht in der Klasse F06, wo die Schüler*innen im Fach PWÖ ihre Stadt präsentierten – mit persönlichen Eindrücken, Geheimtipps und kreativen Ideen. Der Austausch wurde durch die engagierte Unterstützung von Sofia, die spontan und sehr souverän ins Polnische übersetzte, noch lebendiger. Ihre Leistung sorgte für großes Staunen – auch bei der begleitenden Lehrperson.

Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll internationale Programme wie Erasmus+ sein können – nicht nur für Schüler*innen, sondern auch für Lehrkräfte. Neue Perspektiven, fachlicher Austausch und gelebte Mehrsprachigkeit – all das wurde in diesen drei Tagen erfahrbar.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Kryczka für seinen Besuch und freuen uns auf weitere internationale Kooperationen!

Do widzenia und bis bald!

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